Die Sternzeichen, auch Tierkreiszeichen genannt, unterteilen die jährliche Bahn der Sonne (Ekliptik) in 12 gleichgrosse Teile. Diese sind nach den entsprechenden zwölf Sternbildern des Tierkreises (Zodiak) benannt.
Ursprünglich korrelierten diese zwölf Abschnitte mit den Sternbildern des Tierkreises, doch die Festlegung der Tierkreiszeichen liegt mittlerweile über 2000 Jahre zurück und in der Zwischenzeit haben sich aufgrund einer langsamen Bewegung der Erdachse (Präzession) die Sterne verschoben. Hierdurch bedingt stehen heute andere Sterne in den entsprechenden Sternzeichen als früher: Die Sonne steht heute in einem jeweils zu einem Tierkreiszeichen vorhergehenden Sternbild.

Die Scheibe zeigt die 12 Sternzeichen
mit ihrer zugehörigen Symbolik
Auch der Frühlingspunkt, der Schnittpunkt zwischen Ekliptik und dem Himmelsäquator hat sich aufgrund des Präzessionseffektes der Erdachse verschoben: Vor 2000 Jahren lag z.B. der Frühlingspunkt noch im Sternbild Widder, heute befindet er sich jedoch bei den Fischen und ist bereits dabei in den Wassermann überzugehen, wo er dann wieder 2000 Jahre bleiben wird.
Die Ekliptik, die Bahn der Sonne, verläuft auch noch durch ein dreizehntes Sternzeichen, den Schlangenträger – Die Abschnitte der Sternbilder durch welche die Sonne Ihre Bahn zieht, sind unterschiedlich groß – die Abschnitte der Tierkreiszeichen hingegen sind alle 30° groß.
Der Astrologie liegt somit ein anderes Koordinatensystem als der Astronomie zugrunde, vor dem die Bewegungen der Planeten beobachtet werden – In der Astrologie stehen die 12 Sternzeichen im Mittelpunkt, in der Astronomie hingegen verwendet man tatsächliche Sternpositionen und arbeitet mit den 88 bekannten Sternbildern, auf denen Himmelsobjekte eingeordnet werden können.
Im Folgenden erhalten Sie Informationen über die zugehörigen Sternbilder der 12 Sternzeichen: